Zukunft Personal Karriereradio.FM
KarriereRadio.FM meets Zukunft Personal 2015

Die Zukunft Personal 2015 brachte vom 15. bis 17 September 15.262 Besucher und 651 Aussteller in der koelnmesse zusammen und war eine Leistungsschau zahlreicher Innovationen für das Personalmanagement.

Rund um das Messemotto „arbeiten 4.0“ kamen so viele spannende Geschichten zusammen, die wir als Veranstalter gemeinsam mit KarriereRadio.FM für Sie aufbereitet haben. Die Akteure waren sich einig, dass in der Arbeitswelt etwas in der Luft liege und Personalverantwortliche diese Veränderungen aktiv aufgreifen müssten.

Wir bieten Ihnen auf dieser Website sendefähige Audiobeiträge, O-Ton-Pakete und Kollegengespräche. Darüber hinaus steht Ihnen ein ausführlicher redaktioneller Nachbericht zum Download zur Verfügung.

„Wer wagt gewinnt“ – Interview mit Jenke von Wilmsdorff

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Jenke von Wilmsdorff
Schauspieler, Reporter, Autor und Redakteur

Als Journalist und Reporter ist Jenke von Wilmsdorff bekannt für seine teilweise sehr gefährlichen Undercover-Reportagen. So hat auch er sich immer wieder seinen Ängsten stellen müssen und sie überwunden. In seinem Buch „Wer wagt gewinnt“ hat er seine Erlebnisse und Erfahrungen intensiv verarbeitet und spricht nun darüber. Denn, so sagt er, eigentlich fürchten wir uns hauptsächlich von dem, was passieren könnte. Also schlicht und ergreifend vor dem Gedanken. Stellen wir uns diesen Ängsten, werden wir in der Lage sein, unsere (unfreiwillige) Komfortzone zu verlassen. Der kindliche Mut kann dabei eine große Hilfe sein. Sprich: Mach dir keine Gedanken! Geh einfach los!

Jenke von Wilmsdorff antwortet auf die folgenden Fragen:

1. „Wer wagt gewinnt“ – war gerade das Thema Ihres Vortrages hier auf der Zukunft Personal und auch von Ihrem Buch, Herr von Wilmsdorff. Der Vortrag war wirklich sehr mutmachend!

2. Sie haben das Thema Angst intensiv bearbeitet, in Ihrem Buch und wahrscheinlich auch verarbeitet in Ihrem Leben. Warum begleitet uns die Angst?

3. Ängste und vor allem überflüssige Ängste finden sich auch in der Arbeitswelt wieder: Man hat Angst vor dem Vorgesetzten, man hat Angst, einen Fehler zu machen und vor den Konsequenzen, die daraus entstehen. Das hat eigentlich ja nichts mehr mit der existenziellen Angst zu tun, die uns von Beginn an der menschlichen Entwicklung bekannt ist.

4. Das man aus seinen Fehlern lernen kann, kennen wir ja alle von unserer täglichen Arbeit und unserem täglichen Leben. Die Angst hält uns fest in unserer Komfortszone und lässt uns – scheinbar – bequem werden und lässt uns Gründe finden, Dinge nicht zu tun, obwohl wenn wir einen Schritt wagen würden, alles viel leichter werden könnte. Denn oftmals ist es die Angst, die uns daran hindert, weil wir nicht wissen, was dann passiert. Mir stellt sich hier die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, da raus zu kommen. Gibt es da Wege oder Tipps, die Sie geben können?

5. Der Ausbruch aus der Komfortzone setzt natürlich auch voraus, dass man seine Ängste auch kennen muss. Es gibt doch wahrscheinlich viele Menschen, die sich nicht selbst mit ihren Ängsten auseinandersetzen und kennen diese nicht und wissen gar nicht, warum sie auf Ihrem Sofa sitzen bleiben und sich nicht bewegen wollen.

6. Die Devise ist also: Wenn man unglücklich mit einer Situation ist, soll man sich nicht von seinen Ängsten einengen und abhalten lassen. Also einfach aufstehen und den ersten Schritt machen. Wie ein Kind, das laufen lernt. Das fängt auch einfach an und macht sich keine Gedanken darüber. Es fällt hin und steht wieder aus. Das ist wie ein Training. Man trainiert sich selbst die Angst vor bestimmten Themen einfach ab. Man muss nur den Mut haben und einfach mal losgehen.

7. Also haben wir eigentlich immer nur Angst vor dem „könnte“. Wie bei einem Job, bei dem man unzufrieden ist, sich aber nicht traut, etwas zu verändern. Es geht immer wieder darum, seinen Weg zu gehen und dem Herzen zu folgen, denn der Erfolg stellt sich ein, wann man sich selbst folgt.

Interview vom 17. September 2015
Autorinnen: Heidrun Meder, Anna Horschmann von KarriereRadio.FM

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